Was erleben die Kinder?
Eine Stunde Jazz zum Mitsingen, Mittanzen und Mitspielen – mit Improvisation und Humor. Die Kinder fahren als Zug durch den Saal, suchen einen versteckten gelben Korb, wecken die eingeschlafene Pianistin und kochen auf der Bühne ein Fantasiegericht.
Zwischen den Songs erzählen wir kurze Geschichten: was eine Synkope ist, warum der Blues oft traurig klingt und wie Improvisation funktioniert. Die ist wie ein kleiner Seitenpfad im Wald, der vom Hauptweg wegführt und wieder zu ihm zurück.
Den Ablauf passen wir dem Alter an: Für Kinder von 3 bis 6 Jahren gibt es mehr Bewegung und Spiele, ab 7 Jahren mehr Geschichten aus der Jazzgeschichte.
Welche Musik steckt drin?
Vom Ragtime über Blues und Swing bis zur Bossa Nova:
- Ragtime von Scott Joplin
- The Birth of the Blues
- My Favorite Things
- A-Tisket, A-Tasket
- Lazy
- When the Red, Red Robin …
- It’s Only a Paper Moon
- Frim Fram Sauce
- The Girl from Ipanema
- On the Sunny Side of the Street
- Chattanooga Choo-Choo
So wird mitgemacht
Im Chattanooga-Express
Ein Kind wird Schaffner und kontrolliert die Tickets, die anderen fassen sich an den Schultern und fahren als Zug durch den Saal. Die Eltern machen „Tschu-tschu“ und pfeifen wie eine Lokomotive.
Klatschen im Jazz-Rhythmus
Zu „Bruder Jakob“ klatschen alle auf die zweite und vierte Zählzeit – so klingt Jazz. Und dann die große Frage: Kann man eine Synkope sehen, riechen oder essen?
Die Korb-Suche
Bei „A-Tisket, A-Tasket“ suchen die Kinder den kleinen gelben Korb, der im Konzertraum versteckt ist. Wer ihn findet, darf die Überraschung darin behalten. Die Eltern helfen beim Singen.
Die Pianistin wecken
Bei „Lazy“ dürfen alle kurz faul sein. Dann schläft die Pianistin ein, und die Kinder müssen sie wecken: „Aufwachen! Jazzzeit!“
Scatten und Mitkochen
Bei „Frim Fram Sauce“ scatten alle zusammen: Shoobapduiyah! Dubabdupi! Wer mag, kocht auf der Bühne ein Fantasiegericht aus Sand, Kastanien und Baumblättern.
Samba und Sonnentanz
Zu „The Girl from Ipanema“ tanzen alle Samba, mit Shakern und Maracas. Zum Finale „On the Sunny Side of the Street“ wird frei getanzt.
Was nehmen Eltern mit?
Beim Chattanooga-Express seid ihr kurz die Lokomotive, bei der Korb-Suche singt ihr mit – den Rest der Stunde lehnt ihr euch zurück. Und ihr nehmt Ideen mit nach Hause: einen Aufwach-Song für den Wecker und einen Scat für die nächste Matschepampe vom Spielplatz.
















